Das Anbausystem
Mulchsysteme im Gemüsebau
Basis der Mulchsysteme sind die vier Grundpfeiler der Bodenfruchtbarkeit: Dauerhafte Bedeckung, Dauerhafte Durchwurzelung, Minimalinvasive Bodenbearbeitung und Maximale Biodiversität. Wie kann das im Gemüsebau umgesetzt werden?
Garebildung
Grundvoraussetzung für reduzierte Bodenbearbeitung
Etablierung einer Mulchdecke
Schutzschicht und Nahrung für das Bodenleben
Pflanzung
Direktpflanzung in den Mulch ohne Bodenbearbeitung
Bodenbedeckung erhalten
Bodenleben über den Winter versorgen
Bodenlockerung im Herbst
Einsaat der Winterzwischenfrucht
Beete mit aufgelaufener Zwischenfrucht
Optimale Bodengare im April
MISCHUNGSBEISPIEL
Frühblühend etwa Mitte Mai
- 60% Grünschnittroggen
- 20% Zottelwicke
- 10% Wintererbse
- 8% Pannonische Wicke
- 2% Inkarnatklee Aussaatstärken: zwischen 150 bis 250 kg/ha je nach Aussaatzeitpunkt zwischen September bis November
MISCHUNGSBEISPIEL
Spätblühend etwa Anfang Juni
- 60% Wintertriticale
- 20% Zottelwicke
- 10% Wintererbse
- 8% Pannonische Wicke
- 2% Inkarnatklee Aussaatstärken: zwischen 150 bis 250 kg/ha je nach Aussaatzeitpunkt zwischen September bis November
Mähen der Zwischenfrucht mit einem Schlegelmulcher
Durch das Schlegeln generierte Mulchstärke
Nachstreuen von Transfermulch mit einem Miststreuer
Vorbereitete Beete unmittelbar vor der Pflanzung
Pflanzung mit dem MulchTec-Planter
Mit dem MulchTec-Planter gepflanzter Porreebestand
Durch den Restmulch aufgelaufene Zwischenfrucht
Schematische Darstellung der Funktionsweise